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Wolfgang Schäfer, „de Kap“, appelliert an alle Freunde und Fans des KFC Uerdingen 05, sich für den Erhalt und für das Weiterleben des Traditionsvereins einzusetzen:
"Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten, die er meint zu haben. Diese Bitte richtet sich an alle, die den Verein vor der drohenden Insolvenz retten möchten. Die Aktion der traditionsretter.de findet meine vollste Unterstützung. Ich werde auch in Zukunft für den KFC zur Verfügung stehen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen wieder gegeben sind.
Der Verein muss weiterleben!"
Wolfgang Schäfer 23.12.2007
Hallo Leute!!!
Der KFC Uerdingen ist mir in den letzten drei Jahren sehr ans Herz gewachsen, leider ist in dieser Zeit nicht viel Positives passiert. Sowohl sportlich, aber gerade auch finanziell kämpft unser Traditionsclub ums nackte Überleben. Die nächsten 10-14 Tage entscheiden über die Zukunft dieses Clubs mit seinen grandiosen Fans und Anhängern. Wir alle haben die Pflicht, diesen Club am Leben zu erhalten und sollten dafür alles geben. Ich persönlich trete den Traditionsrettern bei, weil ich denke, dass diese Organisation bzw. Aktion dem Verein helfen wird. Natürlich müssen weitere Gelder generiert werden und griffige Konzepte folgen. Ich bin überzeugt, dass diese Vorhaben auch realisiert werden können. Genau aus diesem Grunde darf der Club jetzt nicht untergehen und in der Versenkung verschwinden. Deshalb müssen kurzfristig finanzielle Mittel zusammenkommen, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Die Traditionsretter sind ein wichtiger Bestandteil für das Überleben unseres KFC... also müssen viele weitere Retter dazustoßen. Gemeinsam schaffen wir es!!!
Euer Knappi
"Die Traditionsretter" sind eine Interessensgemeinschaft von Sportfreunden, die den deutschen Fußball in seiner ganzen Breite lebendig erhalten wollen. Da sich die öffentliche Diskussion naheliegenderweise hauptsächlich um den Berufs- und Spitzenfußball dreht, haben es sich die Traditionsretter zur Aufgabe gemacht, die traditionellen Werte der 120-jährigen Geschichte des Fußballs in Deutschland zu bewahren und ihnen ihren Stellenwert, wo immer möglich, zurückzugeben.
Identifikation, Bodenständigkeit, Hingabe und Engagement für den Fußball und für einen Verein sind nicht nur bei den heute erfolgreichen Spitzenclubs daheim, vielmehr noch motivieren sie Woche für Woche tausende Freiwillige, für den Fußballsport tätig zu sein, und Hunderttausende finden ihre sinnvolle Wochenendgestaltung darin, die Spiele von der untersten bis zur obersten Spielklasse zu verfolgen oder selbst dem Ball nachzujagen. Diese Basis, die die Grundlage für alle sportlichen Erfolge des deutschen Fußballs bildet, zu unterstützen, das Engagement jedes Fußballfreundes herauszufordern und ihm auch die Rahmenbedingungen zu bieten, sich in "seinem" Verein wohlzufühlen und wiederzufinden, ist das Anliegen der Traditionsretter.
Um diese Ziele erreichen zu können, scheint es uns sinnvoll zu sein, die "altehrwürdigen", in unseren Augen aber nicht mehr notwendigen Strukturen des organisierten Vereinssports zu überdenken, und, wo nötig, zu verändern. War es in der Vergangenheit gar nichts anders möglich, als einen Verein durch eine kleine Gruppe von Vorstandsmitgliedern führen zu lassen, die, mangels technischer Voraussetzungen, nur selten, meist nur einmal im Jahr bei der Mitgliederversammlung, die Rückbindung an die Wünsche, Ideen und Bedürfnisse der "einfachen" Vereinsmitglieder erleben konnten, ist es heute, im Zeitalter der qualifizierten Informationstechnologie, grundsätzlich kein Problem mehr, die Vereinmitglieder zeitnah an allen wichtigen Entscheidungen eines Vereins teilhaben zu lassen und auf diese Weise eine vorher unmöglich scheinende Transparenz herzustellen. In einem auf diese Weise strukturierten Club ist dann der Vorstand das, was er eigentlich immer schon sein sollte: das "ausführende Organ" der "vereinten" Interessen der Mitglieder.
Natürlich sind sich die Traditionsretter bewusst, dass viele und gerade auch die traditionell eingestellten Fußballfreunde einer solchen Neuerung mit einer gewissen Skepsis gegenüberstehen. Daher soll der neue Organisationsansatz mit all' seinen Kinderkrankheiten, aber auch all' seinen Chancen, modellhaft an einem Beispiel verwirklicht werden. Die Traditionsretter wünschen sich, den KFC 05 Uerdingen, seine Führungspersonen, Mitarbeiter, Mitglieder und Fans für dieses Modell gewinnen zu können, weil der Verein durch seine Geschichte, seine regionale Verwurzelung und die große Hingabe vieler Mitwirkender an diesem Club die ideale Voraussetzung für ein Gelingen des Projekts bietet.
Daher werden die Traditionsretter alles in ihren Kräften Stehende unternehmen, um in einem ersten Schritt die derzeitigen Probleme beim KFC 05 Uerdingen zu meistern, und danach in der gemeinsamen Arbeit aller an diesem Verein Interessierten, daran mitzuwirken, dass sich solche Krisen nicht mehr wiederholen werden.
Wir retten die Tradition - aus Überzeugung!
Andreas Klausmann
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